Endlich: Relai hat neue Zahlungsmöglichkeiten eingeführt

Neu kann man bei Relai mit Debit- und Kreditkarten (und somit auch via Apple Pay) Bitcoin kaufen.
Die Schweizer Bitcoin-App «Relai», die für sich in Anspruch nimmt, die einfachste Bitcoin-App Europas zu sein, hat letzte Woche ein grosses Update publiziert.
Mit dem Update wurde die Möglichkeit für Zahlungen via Debit- / und Kreditkarte und auch via Apple Pay / Google Pay hinzugefügt.
Somit sind nun - endlich - Echtzeitkäufe von Bitcoin möglich. Bislang war der Kauf nur via Banküberweisung möglich und so wurde die Zahlung meist erst am nächsten Werktag (nix mit 24/7 bei den Old-School-Banken) ausgeführt. Man wusste also nie genau zu welchem Kurs man Bitcoin kauft. Für wiederkehrende Sparpläne nicht unbedingt ein Problem. Wer aus welchen Gründen auch immer sofort kaufen wollte, hatte bei Relai das Nachsehen. Das ist nun Geschichte. Und wie man es von Relai erwartet, ist der Kaufprozess extrem «smooth»:


Die Echtzeitkäufe haben aber ihren Preis: So kommt zur normalen Relai-Gebühr (welche zwischen 1% und 2,5% beträgt) die Kreditkartengebühr von 1,5% dazu.

Auch wenn das neue Feature als Echtzeit-Kauf angepriesen ist, dauert es einen Moment bis die Bitcoins (oder Sats) der Wallet gutgeschrieben werden. Bei meinen Test wurde mein Kauf rund drei Stunden später der Wallet ausbezahlt.

Mit dem Update wurde auch das UI der App etwas angepasst. Auf dem Homescreen wird nun zwischen «Meine Wallet» und «Meine Investition» unterschieden. Bei «Meine Wallet» wird einem neu auch ein Chart angezeigt, bei dem die Vermögensentwicklung visuell dargestellt wird.
Und da wäre ich auch schon bei einem kleinen Kritikpunkt: Zur Auswahl stehen die Ansichten für 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat und 1 Jahr. Wer nicht megaviel einkauft, wird mit den ersten zwei oder gar drei Ansichten nichts anfangen können, da keine grossen Veränderungen sichtbar sind. Hier fände ich eine Einteilung in 1 Monat, 3 Monate, 1 Jahr und YTD (Year to Date) nützlicher.

Alles in allem ist das Update definitiv gelungen und die neuen Zahlungsmöglichkeiten dürfte bei vielen Nutzerinnen und Nutzern der App hochwillkommen sein.
Allen, die einen regelmässigen Sparplän eingerichtet haben, würde ich aber weiterhin empfehlen die Zahlung per klassischen Bank-Dauerauftrag zu tätigen: So spart man sich die 1,5% Kreditkartengebühren.