Reto Senn

Reto Senn

Reto (1979) ist Mitgründer von Bitforge, einer Agentur für Mobile Apps und Augmented Reality in Zürich. Er hat in seiner langen Karriere an mehreren Banking-Apps mitgearbeitet. Heute ist er als Head of AR Products in allen Projektphasen von Beratung bis Umsetzung tätig. Reto wohnt in Dübendorf.

Was für ein Smartphone nutzt du?
Ein Apple iPhone 13 mini, weil ich gerne kleine Handys mag.

Wieviele Apps hast Du total installiert?
Viel zu viele. Ich weiss es nicht genau. Ich muss auch immer wieder mal Apps deinstallieren, weil ich sonst keinen Platz mehr habe, bzw. macht das iOS für mich. Aktiv nutze ich weniger als ich installiert habe.

Wieviele Finanzapps hast Du installiert?
Etwa 5 oder 6.

Welche Banking-App nutzt Du im Alltag?
ZKB Mobile. Und bei frankly schaue ich auch immer wieder mal rein.

Brauchst Du Bargeld?
Eigentlich fast nicht mehr. Ich habe auch oft mein Portemonnaie gar nicht dabei.

Wie hältst Du es mit Cryptowährungen?
Davon halte ich nicht viel. Ich habe früher mal testweise Cryptos geminet. Das Grundkonzept finde ich interessant. Was derzeit passiert, empfinde ich nicht als sonderlich nachhaltig. Wenn man mit Leuten spricht, dann widersprechen sie sich. Es wird gesagt, es sei ein Wertspeicher, aber letztlich wird damit spekuliert. Man muss sich entscheiden wohin es gehen soll. Für Zahlungen ist es zu ineffizient. Die meisten sind ja am spekulieren. Natürlich habe ich es etwas bereut, dass ich 2018 nicht mitgemacht und die Welle verpasst habe. Andererseits war's auch ok, so war ich nicht so behaftet. Grundsätzlich fände ich ein digitales Zahlungsmittel, dass international ist, sehr spannend.

Womit beschäftigst Du Dich beruflich?
Mit Wissenstransfer. Von Remote-Support-Tools, über digitale Anleitungen zu Wikis, wo man Informationen speichern kann. So dass Wissen von einer Generation zur nächsten weitergeben werden kann.

Welche Tools sind in Deinem Arbeitsalltag unverzichtbar?
Das Handy natürlich. Slack, weil E-Mail zum kommunzieren unbrauchbar geworden ist. Die ganzen Entwicklungswerkzeuge, zum Beispiel auch GitHub Copilot, welches zwar noch nicht unverzichtbar ist, aber klar das Potential für effizienteres Arbeiten aufzeigt. Und natürlich alle Messaging-Dienste. Twitter und LinkedIn, weil man auch international Leute erreichen kann.

Homeoffice, Office oder Coworking Space?
Eine zeitlang natürlich Homeoffice, obwohl ich mir das früher nie hätte vorstellen können. Ich habe es geschätzt ins Büro zu gehen und abends wieder abstellen zu können. Dann habe ich das Homeoffice durchaus schätzen gelernt. Jetzt gehe ich aber wieder gerne in Büro, weil ich nach zwei Jahren die Kammer zuhause etwas gesehen habe und ich den Austausch mit den Kollegen sehr schätze.

Welche App muss noch erfunden werden?
Das ist die visionäre Frage, da bin ich sehr schlecht. Ich bin ja immer auf Kundenanfragen hin etwas am entwickeln. Es gibt ja noch viele Apps, die für  spezifische Sachen hilfreich sind. Weltfrieden wäre schön und gut, aber das erreichen wir nicht mit einer App.

Was machst du, wenn du offline bist?
Gamen, immer noch sehr viel. Und zwar digital und analog. Auch Brettspiele mit der Familie. Und ich gehe noch gerne in den Ausgang - auch in meinem Alter. Letztlich bin ich gerne mit Leuten zusammen, das ist das wichtigste.

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